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Personalentwicklung Regina Göpfert

Personalentwicklung Regina Göpfert
Mehr Freude im Job teilen

Mehr Freude im Job teilen

 

Wer das Geheimnis des Glücks verstanden hat, weiß um dessen Quintessenz. 

Es ist das Teilen im Kleinen. 

Denn dadurch verdoppelt sich die Freude über dein Leben.

 

Im Job ist es das Gleiche. Viele Menschen warten auf ihre große Beförderung, einen neuen Aufgabenbereich, freundliche und hilfsbereite Kollegen und Kolleginnen. Oder auf ihren langersehnten Durchbruch mit mehr Verantwortung und einem höheren Gehalt für die geleistete Arbeit.

Doch eigentlich liegt der große Erfolg im täglichen Tun. Darin, dass du dich jeden Tag über deine Arbeit freuen kannst. Über alles, was du geschafft hast. Dann erschafft das kleine Glück die große Zufriedenheit.

Der Weg ist das Ziel. Diesen Spruch kannst du täglich lesen und immer hat er eine volle Aussagekraft. Oft hat mich dieser Spruch schon genervt, weil ich mich immer gefragt habe, wann kommt denn das Ziel endlich? Die Geduld, die es auf dem Weg ins Ziel braucht, erscheint wie ein Marathon. Dann erkennst du auch die kleinen Schritte zum Ziel, bist aufmerksam im Tun und kannst dich über jeden Fortschritt freuen. Auf einmal kommt sie doch, die Beförderung oder das bessere Gehalt und mit den Kollegen klappt es auf einmal von ganz alleine.

Der Weg formt unseren Charakter, denn er zeigt auf, welche Disziplin, welche Charakterstärke, welchen Glauben wir in uns tragen.

 

Viele Menschen wünschen sich einmal, ein Haus zu bauen. Ein Eigenheim für die Familie zu erschaffen. Voller Elan und großer Taten wird dieser Weg verfolgt. Schritt für Schritt, mit körperlichem Schweiß und geistigem Einsatz wird gefühlt jeder Ziegel mit Liebe ausgesucht, um irgendwann im eigenen zu Hause glücklich zu wohnen. Doch wenn man die Sache mit dem Hausbau aus einer anderen Perspektive betrachtet, darf sich jeder „Häuslbauer“ täglich auf die Schulter klopfen, dass dieser schweißtreibende Weg geschafft wird. Jeder Tag ist ein Schritt zum fertigen Haus.

Viel zu oft verabsäumen wir die vielen Einzelschritte, weil wir nur damit beschäftigt sind, das große Ziel zu erreichen. Oft passiert auch ein Unglück und die Kraft geht aus. Das Ziel wird dann immer größer, weil die vielen Einzelschritte so groß erscheinen, dass viele aufhören ihren Weg weiter zu verfolgen.

Darum werden Ausbildungen angefangen und nicht mehr fertig gemacht. Darum werden Beförderungen motiviert angestrebt und dann wechselt man doch den Job, in der Hoffnung, dass in einer anderen Arbeit die Aufgaben besser sind oder die Kollegen netter und offener.

Der Blick nach innen ist es allerdings, der uns zeigt, was in uns steckt. Das raten uns immer wieder gute Psychologen, Lebensphilosophen, Menschen, die ihre Hürden des Lebens erfolgreich gemeistert haben.

Es sind die Alltagsgeschichten und Aufmerksamkeiten, die wir unserem Gegenüber jeden Tag schenken, die uns weiter bringen.

Wir alle sind Entscheider darüber, was mit unserem BE-RUFS-Leben passiert. Wir entscheiden, wo unsere Kompetenz wächst. Kurzfristig gedacht, erscheint es oft einfacher, wenn in der Kaffeepause über die alltäglichen Arbeitsprobleme geschimpft wird. Sich auszutauschen und stärken, ist der charmantere Weg, bringt uns weiter und schärft den Blick wieder Richtung „Lösung“.

Ich bin ein Fan der Eigenverantwortung, der Lösungskompetenz, des Miteinanders und und der klaren Aufteilung nach Stärken. Wir dürfen klar und deutlich sagen, was wir gerne tun, wo unsere Stärken liegen und Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Dann fällt es auch leichter, Probleme zu lösen und Schwächen auszugleichen. Fehler zu machen, darf immer dabei sein – wir sind ja Menschen, Gott sei Dank.

Es ist wie bei einem guten Live-Konzert. Nicht jeder Ton wird astrein getroffen, aber die Emotionen des Publikums machen es zu einem “geilen” Konzert, nicht die Perfektion. Ob es bei Regen, Sonne oder einem vollen Konzertsaal ausgetragen wurde ist dann wieder einerlei. Die Stimmung zählt und das Gefühl.  

Wenn wir in unserem Job unser Bestes geben und unseren Beitrag mit voller Eigenverantwortung und Wertschätzung tragen, wird jeder Tag ein größeres Geschenk. Wir kommen nicht vom Weg ab und behalten unsere Power.

 

Dann ziehen wir irgendwann in unser gewünschtes Eigenheim ein, schließen die Ausbildung doch ab und der Job wird aufregender und formt sich mehr und mehr nach unseren Wunschvorstellungen.

Derzeit sind viele von uns gefordert, mit den aktuellen Rahmenbedingungen durch Corona klar zu kommen. Flexibilität ist eine neue Kernkompetenz. Freude an der Veränderung dürfen wir zeigen. Machen wir es uns miteinander leicht und stärken einander auf unseren Wegen zum Ziel.

 

 

Hast du heute schon ein paar Komplimente und nette Worte verteilt? 😉 

 

Geben wir Freude weiter und schenken Anerkennung. An Kollegen, Vorgesetzte, Kunden, Lieferanten. Denn unabhängig von der Tätigkeit und Aufgabe sind wir alle Menschen, die sich über Lob freuen. Und vor allem jetzt, wo die virtuelle Kommunikation noch mehr im Vordergrund steht und der soziale Austausch, das gemeinsame Feiern – noch nicht im altgewohnten Modus stattfinden kann, freut sich jeder umso mehr über ein paar nette Worte. Funktioniert in einer E-Mail oder Nachricht, auf diversen Social-Media-Kanälen… . Und in wenigen Minuten hast du Freude ver-/geteilt. Wer nicht gerne redet oder schreibt, kann im Notfall auf die Emojis zurückgreifen. 😉

Mehr Freude im Job! Einfach, statt kompliziert. Probier es aus!